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Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr engagiert sich darin, nachhaltig natürliche Ressourcen zu schonen oder durch geeignete Maßnahmen, Konzepte oder Technologien zu fördern. Aus diesem Grund beschäftigt sich die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr derzeit sehr speziell mit Konzepten nachwachsender Rohstoffe (Miscanthus) und der energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe (HTC = hydrothermale Carbonisierung).

Miscanthus

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Miscanthus, auch Elefantengras, ist eine sehr robuste Pflanze, die einmal gepflanzt über Jahrzehnte geerntet werden kann, ohne neu angepflanzt zu werden. Zudem ist Miscanthus nicht nur energetisch nutzbar, z.B. durch Pelettierung und Verfeuerung, sondern auch als Dämm- und Baustoff einsetzbar.

Hydrothermale Carbonisierung

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In Sachen nachhaltige Kreislaufwirtschaft kommt das sogenannte HTC-Verfahren zum Einsatz. Bei diesem Verfahren wird unter Beimengung von verschiedenen Stoffen sowie viel Druck und Wärme der Kohlenstoff pflanzlich basierter Stoffe gewonnen. Die üblichste Form wäre der Straßengrünschnitt oder Speisereste eines Restaurants. Aus den pflanzlichen Abfallstoffen kann dann je nach Werthaltigkeit Kohle gewonnen werden, die mit einem hohen Brennwert mit bis zu 6-7 kWh pro kg energetisch durchaus sinnvoll und nutzbar ist.

Solarthermie

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Solarthermie ist die Nutzung solarer Energie, um Brauchwasser herzustellen oder Heizwärme zu erzeugen. Über einen der Sonne ausgesetzten Kollektor wird ein Wasserkreislauf erwärmt. Das erwärmte Wasser wird in einem Pufferspeicher gesammelt. Der Pufferspeicher selbst verteilt das Wasser dann in verschiedenen anderen Kreisläufen in der Immobilie, beispielsweise für das Duschwasser oder in einem Heizkreislauf um z.B. das Wohnzimmer zu beheizen. Weitere Anwendungsfelder sind auch in kleinen Nahwärmenetzen zu sehen.

Klein-Wind-Anlagen

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Klein-Wind-Anlagen nutzen die Windenergie aus, um aus dieser elektrischen Strom zu erzeugen. Dabei ist der Leistungsradius von nur ein paar Hundert Watt bis zu 100 Kilowatt beinahe stufenlos möglich. Typische Anwendungsgebiete sind auch hier von normalen Ein- und Mehrfamilienhäusern über Bürogebäude bis hin zu landwirtschaftlich genutzten Höfen. Bei der Klein-Windanwendung spielt die Lage der Anlage eine entscheidende Rolle, da der Ertrag maßgeblicher Faktor für die Wirtschaftlichkeit einer Klein-Windenergieanlage darstellt.

Nahwärmenetze

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Nahwärmenetze werden zum Austausch von Heizenergie zwischen Gebäuden eingesetzt. Der Unterschied zur Fernwärme besteht im relativ kurzen Streckenverhältnis und niedrigem Druckverhältnis. Bei Nahwärmenetzen wird typischerweise Energie dezentral über ein Gas- oder Biomasse-BHKW erzeugt. Der Strom kann frei verwendet werden. Die Wärme wird durch ein verzweigtes Leitungsnetz in der Regel mit Wasser als Transportmedium in den Heizkreis gepumpt. Über eine Übergabestation wird das warme Wasser dann mit Hilfe eines Wärmetauschers an das Heizsystem des Verbrauchers übertragen. Das abgekühlte Wasser fließt dann im Rücklauf zurück.

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